Fronius startet weltweiten Vertrieb seines Hybridwechselrichters „Symo GEN24 Plus“ – pv magazine Deutschland

Mit dem neuen Modell will der österreichische Hersteller größtmögliche Flexibilität für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen schaffen. Zudem verfügt der Hybridwechselrichter über Schnittstellen für Erweiterungen mit Speichern, Warmwasseraufbereitung und Wallboxen.

Fronius hat mit dem weltweiten Verkauf seines neuen Hybridwechselrichters „Symo GEN24 Plus“ in den Leistungsklassen zwischen 6,0 und 10,0 Kilowatt begonnen. Er verfüge neben den bereits bewährten Features über die Multi-Flow-Technologie, den Dynamic Peak Manager sowie kostenloses Energiemanagement mit „Solar.web“, erklärte der österreichische Hersteller am Dienstag. Zu den Neuerungen gehöre auch eine integrierte Basisstromversorgung durch den sogenannten PV Point und einer raschen drei-Schritt-Inbetriebnahme per Smartphone oder Tablet. Das Servicekonzept sehe zudem vor, dass nahezu alle Teile des Hybridwechselrichters auch einzeln getauscht werden könnten.

Das „SuperFlex“-Design und die verbesserte Active-Cooling-Technologie erlaubten zudem maximale Freiheit bei der Auslegung der Photovoltaik-Anlage. „Ob hängend, liegend oder in einem Montagewinkel dazwischen sowie drinnen oder ungeschützt draußen, der GEN24 Plus macht alles mit“, erklärt Leonhard Peböck, zuständig für das Produktmarketing bei der Fronius International GmbH. Der DC-Eingangsspannungsbereich beginne bei 80 Volt und reiche bis 1000 Volt. Damit seien bereits Stränge ab drei Modulen realisierbar. „Mit aktiver Kühlung wird nicht nur die maximale Lebensdauer der Leistungselektronik im Wechselrichter erreicht, auch die MPP-Tracker sind mit deutlich mehr Strom belastbar und es können mehr Stränge parallel geschaltet werden“. so Peböck weiter.

In der Juni-Runde zeichnete unsere Jury den Hybridwechselrichter von Fronius als pv magazine Spotlight aus. Mehr über das Produkt erfahren Sie im Artikel „Großer Effizienter im Sonderfenster“ oder im englischsprachigen pv magazine Spotlight vom Juli.

Der neue Hybridwechselrichter soll vor allem die solare Eigenversorgung beflügeln. Fronius zufolge sind bereits Schnittstellen für Erweiterungen mit Speicher, Warmwasseraufbereitung, E-Auto-Wallbox oder zur Anbindung von Fremdsystemen integriert. Durch die Ausstattung von vier digitalen potenzialfreie Relaiskontakten sei das parallele Energiemanagement mehrerer Verbraucher möglich.